Invisible Deck oder Brainwave Deck – der Unterschied
Invisible Deck und Brainwave Deck verständlich erklärt
Das Invisible Deck und das Brainwave Deck gehören zu den bekannten Spezial-Kartenspielen der Kartenzauberei. Beide Effekte wirken auf den ersten Blick sehr ähnlich: Ein Zuschauer denkt an eine Karte oder nennt eine Karte, und genau diese Karte erscheint später als einzige umgedrehte Karte im Kartenspiel. mehr...
Der eigentliche Unterschied liegt im sichtbaren Schlussbild. Beim Invisible Deck ist die gewählte oder gedachte Karte als einzige Karte andersherum im Spiel. Beim Brainwave Deck kommt zusätzlich ein weiterer Beweis hinzu: Die genannte Karte hat eine andersfarbige Rückseite als der Rest des Kartenspiels.
Damit sind beide Kartenspiele eng miteinander verwandt, erzeugen aber eine leicht unterschiedliche Wirkung. Das Invisible Deck wirkt besonders direkt und klar. Das Brainwave Deck setzt dem Effekt noch einen zusätzlichen sichtbaren Akzent auf die Rückseite der Karte.
Was passiert beim Invisible Deck?
Beim Invisible Deck Bicycle nennt ein Zuschauer scheinbar völlig frei eine Karte. Anschließend wird ein Kartenspiel gezeigt. Alle Karten liegen gleich herum, nur die genannte Karte befindet sich als einzige verkehrt herum im Spiel.
Dieser Effekt ist besonders beliebt, weil er ohne lange Erklärung verstanden wird. Eine Karte wird genannt, das Kartenspiel wird ausgebreitet, und genau diese Karte liegt sichtbar andersherum. Für viele Einsteiger ist das ein sehr angenehmer Einstieg in starke Zaubertricks mit Karten.
Eine hochwertige Variante ist das Invisible Deck Bicycle Supreme Line. Diese Ausführung eignet sich besonders für Zauberer, die Wert auf ein angenehmes Handling und ein vertrautes Kartenbild legen.
Was passiert beim Brainwave Deck?
Beim Brainwave Deck Bicycle ist die genannte Karte ebenfalls als einzige Karte umgedreht. Zusätzlich zeigt sie aber eine andersfarbige Rückseite als alle übrigen Karten im Spiel.
Genau dieser zweite Moment macht den Unterschied aus. Erst erkennt der Zuschauer seine Karte. Danach wird die Rückseite gezeigt und wirkt wie ein zusätzlicher Beweis. Das Brainwave Deck sagt also sinngemäß: „Nicht nur die Karte stimmt – sie war auch von Anfang an anders.“ Das ist ein schöner Moment, bei dem man als Zuschauer kurz überlegen muss, ob die Realität gerade frech geworden ist.
Invisible Deck oder Brainwave Deck – welches ist besser für Anfänger?
Für Anfänger ist meist das Invisible Deck der einfachere Start. Der Effekt ist klar, schnell verständlich und lässt sich gut präsentieren. Es gibt nur einen starken Höhepunkt: Die genannte Karte liegt als einzige umgedreht im Kartenspiel.
Das Brainwave Deck eignet sich besonders dann, wenn der Schluss noch etwas stärker als Vorhersage oder Unmöglichkeitsbeweis wirken soll. Die andersfarbige Rückseite liefert einen zusätzlichen Effektmoment. Dafür sollte die Präsentation sauber aufgebaut sein, damit dieser zweite Höhepunkt nicht einfach nebenbei untergeht.
Wer gerade erst mit Kartentricks für Anfänger beginnt, fährt mit dem Invisible Deck oft sehr gut. Wer bereits etwas sicherer erzählt und den Effekt dramatischer aufbauen möchte, findet im Brainwave Deck eine interessante Steigerung.
Der Unterschied in einem Satz
Beim Invisible Deck liegt die genannte Karte als einzige verkehrt herum im Kartenspiel. Beim Brainwave Deck liegt sie ebenfalls verkehrt herum und besitzt zusätzlich eine andersfarbige Rückseite.
Oder noch kürzer gesagt: Das Invisible Deck zeigt die richtige Karte. Das Brainwave Deck zeigt die richtige Karte und setzt noch einen sichtbaren Beweis obendrauf.
Praxis-Tipp für Einsteiger
Üben Sie beim Invisible Deck zuerst die Geschichte rund um das unsichtbare Kartenspiel. Der Trick lebt nicht nur vom Kartenspiel selbst, sondern auch von der Vorstellung, dass der Zuschauer die Karte bereits in einem unsichtbaren Spiel gewählt hat. Je natürlicher diese kleine Szene wirkt, desto stärker kommt der Schluss an.
Beim Brainwave Deck lohnt es sich, den Moment mit der andersfarbigen Rückseite nicht zu früh zu verraten. Erst sollte die Karte selbst erkannt werden. Danach folgt die Rückseite als zweiter Effekt. So bleibt der Ablauf klar und der zusätzliche Höhepunkt bekommt genug Raum.
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Über diesen Zauberlexikon-Beitrag
Dieser Beitrag wurde von New Magic Line erstellt. Wir erklären Begriffe aus der Zauberei bewusst verständlich, praxisnah und ohne geheime Trickprinzipien offenzulegen.
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Kurzzusammenfassung
Das Invisible Deck und das Brainwave Deck sind Spezial-Kartenspiele für starke Vorhersageeffekte. Beim Invisible Deck erscheint die genannte Karte als einzige umgedreht im Kartenspiel. Beim Brainwave Deck ist die Karte ebenfalls umgedreht und hat zusätzlich eine andersfarbige Rückseite. Für Anfänger ist das Invisible Deck oft der einfachere Einstieg, während das Brainwave Deck einen zusätzlichen sichtbaren Beweis bietet.